«  Herzlich willkommen beim Heimatverein Weiperath  »

Der Heimatverein Weiperath wurde im Jahre 1997 anlässlich der Vorbereitung der bevorstehenden 900-Jahr-Feier gegründet. Er hat sich hervorragend im Vereinsleben unseres Dorfes etabliert. Zu den Zielen unseres Vereins gehören die Förderung und Pflege des Heimatgedankens, ihn wach zu halten und in die kommenden Generationen zu verankern. Ortsverschönerungen und Brauchtumspflege zählen zu den weiteren Anliegen. Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten unseren Verein, unser Dorf mit seiner Geschichte, seiner Gegenwart und seinen Sehenswürdigkeiten vorstellen.

Filialkirche St. Erasmus

kircheWeiperath hatte mindestens seit dem 15. Jahrhundert eine eigene Kapelle. Ob ihre Erbauung in einem Zusammenhang mit dem 1468 urkundlich erwähnten "Jakob Pfarrer von Walholz" gesehen werden kann, ist denkbar, jedoch nicht belegt. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts gehörte sie zur Pfarrei Berglicht, war aber von jeher der Kirche Walholz zugeordnet, die im Jahr 1803 als Pfarrei Walholz selbstständig und 1821 in Pfarrei Hunolstein umbenannt wurde.

Näheres von dieser ersten Kapelle ist nicht überliefert, außer dass sie schon sehr früh eine Glocke besaß, die aber weder Schrift noch eine Jahreszahl trug.

Ende des 18. Jahrhunderts wurde die zu klein gewordene Kapelle abgerissen und im Jahre 1780 an der gleichen Stelle eine größere errichtet. Die Baukosten betrugen 700 Taler. Die erwähnte Glocke wurde in die neue Kapelle übernommen.
Als im Jahre 1857 die Walholzkirche eine neue Glocke erhielt, bekam auch die Kapelle in Weiperath eine zweite Glocke.

Als man im Jahre 1962 begann, eine neue, größere Kirche zu bauen, ging ein langgehegter Wunsch der Dorfbevölkerung in Erfüllung. Da der bisherige Standort zu klein war, und keine Erweiterung zuließ, wurde sie an einem Platz erbaut, der schon von jeher dafür vorgesehen war. Die ganze Bevölkerung legte mit Hand an. Die Grundsteinlegung fand am 02. Juni 1963, am Tag des Namenspatrons St. Erasmus, statt. Am 11. Juli 1965 erfolgte dann die feierliche Weihe des neuen Gotteshauses. 

Im März 1966 wurde die altehrwürdige Kapelle abgerissen und der Platz eingeebnet. 1978 wurde hier ein Wohnhaus errichtet.

(Auszug aus der Weiperather Ortschronik)

 


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