(C) 2003-2011 Heimatverein Weiperath, 54497 Morbach

 

 

Eine stattliche Anzahl von Männer und Jungmännern gründen eine freiwillige Feuerwehr; Brandmeister wird Johann Zender, sein Stellvertreter Lehrer Britz. So beschreibt es Herbert Petry in unserer Chronik „Weiperath –Ein Dorf und seine Geschichte“ von Alois Schommer. Dies geschah im Jahr 1923. Zwei Verlosungen und ein Preisschießen erbringen die Mittel, Uniformen, Löschgeräte und die notwendigen Ausrüstungsgegenstände zu beschaffen. Die Provinzial-Feuer-Versicherung leistet dazu einen Beitrag von 150 Reichsmark. Gleichzeitig mit der Feuerwehr wird eine Musikkapelle mit neun Musikern gegründet, die von Lehrer Britz ausgebildet wurden. Durch ständiges Üben wurde fortan die Schlagkraft der Freiwilligen Feuerwehr erhöht. Durch die Anschaffung eines Spritzenwagens konnte die Feuerbekämpfung erleichtert werden. Musste vorher das Wasser mit Eimern zur Brandstelle gebracht werden, wurde es jetzt durch Schläuche zur Brandstelle gepumpt. Die Brandbekämpfung wurde sicherer.
Im Jahr 1953 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Weiperath ihre erste Motorspritze, eine TS4. Die Spritze musste zwar noch zum Einsatzort getragen werden, dafür fiel das jedoch wesentlich anstrengendere Wasserpumpen per Hand weg. Ein Jahr später wurde die TS4 durch eine leistungsstärkere TS6 ersetzt. Um diese schwere Pumpe nicht mehr tragen zu müssen, wurde ein zweirädriger Handkarren gebaut, der bis 1973 im Einsatz blieb. Es folgte eine TS8 mit einem gebrauchten Gerätewagen mit Anhängerkupplung.
Heute ist die Feuerwehr mit einem modernen Einsatzanhänger ausgerüstet. Die zur Zeit benutzte Tragkraftspritze TS8 ermöglicht es, pro Minute 800 Liter Wasser zu spritzen. Geht man von Eimer mit 10 Liter Fassungsvermögen aus, so mussten früher 80 Eimer Wasser pro Minute weitergereicht werden, um die selbe Transportleistung zu erreichen.
Mit der Gründung der Einheitsgemeinde Morbach 1975 wurden die Feuerwehren der selbstständigen Dörfer zu Löschgruppen, der Brandmeister wurde zum Gruppenführer, der dann später den Namen Wehrführer erhielt.Eine weitere Umgliederung im Sommer 1993 brachten die Löschgruppen aus Gutenthal, Hunolstein und Weiperath zu einem sogenannten kleinen Stützpunkt Hunolstein zusammen.
Ausbildung von Jugendlichen für den Nachwuchs wird bei der Feuerwehr Weiperath großgeschrieben. Im Jahr 1987 wurde eine Jugendfeuerwehr gegründet. Ihr gehörten 13 Jugendliche aus Weiperath an. Viele von ihnen sind heute noch aktive Feuerwehrleute.
Zur Zeit besteht eine Jugendfeuerwehr im "kleinen Stützpunkt" Hunolstein. Ihr gehören Jugendliche aus Gutenthal, Weiperath und Hunolstein an. Wehrführer in Weiperath eine Tradition. Seit der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Weiperath ging das Amt des Wehrführers, mit einer kurzen Unterbrechung, von Johann Zender auf seinen Schwiegersohn Willi Müller und von diesem auf den Enkel Hansi Müller über und blieb somit  "in der Familie".

 Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Weiperath:

Johann Zender  von 1923 bis 1947

Ewald Nau für eine kurze Übergangszeit

Willi Müller  Bitte klicken Sie auf die Lupe um ein Bild zu sehen.von 1948 bis 1966

Hansi Müller  Bitte klicken Sie auf die Lupe um ein Bild zu sehen.von 1966 bis heute

Unser Wehrführer Hansi Müller ist der dienstälteste Wehrführer in der Gemeinde Morbach mit seinen 19 Ortsbezirken. Zur Zeit gehören "seiner" Freiwilligen Feuerwehr 19 aktive und 6 inaktive Wehrmänner an.

 

Gruppenbilder der Feuerwehr:


 

 

Die Freiwillige Feuerwehr im Jahre 1923. Bitte Lupe oder Bild anklicken für größeres BildBitte Lupe oder Bild anklicken für größeres Bild

Die Freiwillige Feuerwehr im Jahre 1927. Bitte Lupe oder Bild anklicken für größeres BildBitte Lupe oder Bild anklicken für größeres Bild

 

 

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr im Jahre 1973. Bitte Lupe oder Bild anklicken für größeres BildBitte Lupe oder Bild anklicken für größeres Bild

Die Freiwillige Feuerwehr im Jahre 1983. Biitte Lupe oder Bild anklicken für größeres BildBitte Lupe oder Bild anklicken für größeres Bild

 

 

 

 

Die Freiwillige Feuerwehr im Jahre 1993. Bitte Lupe oder Bild anklicken für größeres BildBitte Lupe oder Bild anklicken für größeres Bild

Die Freiwillige Feuerwehr im Jahre 2003. Biitte Lupe oder Bild anklicken für größeres BildBitte Lupe oder Bild anklicken für größeres Bild

 

 

Stand: 2006

 

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