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Das Kelterteam
konnte bei seinen Vorführungen die Besucher überzeugen,
was dazu führte, dass mitllerweile viele Personen ihre
Äpfel beim Heimatverein Weiperath pressen lassen.
Mit der Gemeinde
Morbach als Eigentümer des "Alten Feuerwehrhauses"
konnte ein Mietvertrag abgeschlossen werden, womit auch
eine neue Heimat für die Kelteranlage gefunden worden
war.
Nun wurde im
Vorstand des Heimatvereins über eine sinnvolle Nutzung
beraten. Der Ortsmittelpunkt sollte weiter belebt werden.
Neben dem einmal im Jahr stattfindenden Hammerfest sollte
auch die Kelteranlage touristisch genutzt werden. Möglich
wäre beispielsweise ein "Kelterwochenende"
für Urlaubsgäste, angeboten durch das Verkehrsbüro der
Gemeinde Morbach, oder Keltererlebnisse (z. B. für Schulen
und Kindergärten) beim Heimatverein Weiperath. Diese
Überlegungen führten dazu, dass man beschloss, eine
Toilettenanlage am Kelterhaus anzubauen. Nur so war
eine Nutzung möglich, bedenkt man, dass ein frisch gepresster
Apfelsaft "böse" Folgen haben kann.
Nachdem das
Bauvorhaben der Gemeinde Morbach vorgestellt wurde,
stimmte diese dem Anbau zu. Der Bau der Toilettenanlage
konnte geplant werden. Da es zu dieser Maßnahme keinen
Zuschuss gab, musste der Heimatverein Weiperath die
Bauarbeiten selbst finanzieren. Für jeden war klar,
dass es nur mit viel Eigenleistungen zu bewältigen ist.
Nachdem von unserem Architekten Peter Schmitt ein funktionierender
Plan erstellt worden war, wurde im Jahr 2010 mit den
Baumaßnahmen begonnen, was dazu führte, dass unsere
"baubewährten Rentner" wieder regelmäßig Arbeit
hatten. Die Eigenleistungen konnten zügig ausgeführt
werden, so dass diese Maßnahmen bereits 2010 abgeschlossen
werden konnten. Nachdem die restlichen Maßnahmen nun
auch erledigt sind, kann das neue Gebäude und die Kelteranlage
am 16. 10. 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Der Heimatverein
hat in diese Maßnahme ca. 19.000 Euro investiert. Nun
kann man nur hoffen, dass der Dorfmittelpunkt durch
diese Investition mit dem nötigen Leben erfüllt wird.
Diese Maßnahme
war jedoch nur möglich, weil sich wieder einmal Personen
bereit erklärt haben, die Bauarbeiten des Heimatvereins
und auch die des Dorfes zu unterstützen. Deshalb noch
einmal der Dank an alle freiwilligen Helfer, die sich
die Zeit für diese Unterstützung genommen haben.
Text: Herbert
Schuh
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